4 tipps gegen mittagstief

#35: 4 Tipps gegen das Mittagstief

Das Mittagstief. Wer kennt es nicht? Morgens ist noch alles okay, man startet wie immer in den Tag und Mittags kommt das große Loch: Am liebsten würde man sich nochmal ins Bett verkriechen – bei Home Office verlockender als im Büro. Wir erklären dir, wieso dieses Tief auftritt und was du aktiv dagegen machen kannst. 4 Tipps gegen das Mittagstief

Wieso fühlen sich viele Menschen mittags schlapp und müde?

Die Leistungsfähigkeit eines Menschen wechselt zyklisch zwischen Aktivität und Ruhephasen. Jeder Mensch ist zu einer unterschiedlichen Zeit am leistungsfähigsten; das bestimmt die innere Uhr bzw. der sogenannte Biorhythmus. Der wird von unterschiedlicher Hormonausschüttung reguliert – etwas, was wir nicht groß beeinflussen können. Ein erster Step für Müdigkeit und Konzentrationsprobleme wäre also rauszufinden, wie die eigene Uhr tickt und ob man eher morgens, nachmittags oder abends am fittesten ist. Wenn wir zum Beispiel morgens unsere Blütezeit haben, ist es sehr schwierig, sich spät Abends noch für eine geistig fordernde Aktivität zu begeistern. Um die Ruhestunden zur Mittagszeit kommen wir jedoch nicht wirklich drum rum: Im Schnitt ist unser „Tiefpunkt“ gegen 14 Uhr. Aber wir können damit besser umgehen.

Ein externer Faktor können übrigens große Mahlzeiten zum Mittag sein: der Magen-Darm-Trakt wird viel stärker durchblutet und somit steht den Muskeln und auch dem Gehirn weniger Durchblutung zur Verfügung: Wir werden müde. Setz also auf vollwertige, aber nicht zu große Mahlzeiten, wenn du danach weiter aktiv sein möchtest: egal ob geistig oder körperlich.

Kommen wir nun zu den Tipps, um das Tief etwas angenehmer zu gestalten und es vielleicht zu verkürzen.

Tipp 1: Kreative Pause

Unterbrich deine aktuelle Arbeit und löse deine Gedanken bewusst davon. Meistens hilft es auch, an einen anderen Ort zu gehen, um wirklich Distanz zu schaffen. Gib deinem Kopf etwas ganz anderes zu tun: Etwas, was dir Spaß macht (und nicht mit deiner vorherigen Arbeit zu tun hat!). Kämpfst du dich Beispielsweise durch Rechnungen und Buchungen, geh in einen anderen Raum und lies ein paar Seiten in einem Buch. Mal ein vorgefertigtes Bild aus, bastel einen Papierflieger, der möglichst weit fliegt oder staple die Altpapier-Kartons so, dass eine Figur entsteht: Sinn der Sache ist, etwas spaßiges und vor allem ganz anderes zu machen, um frischen Wind zwischen die Ohren zu bekommen. Beschäftige dich ruhig 30-40min mit etwas anderem, dann kann es langsam mit der vorherigen Aufgabe weitergehen.

Tipp 2: Aktive Pause: Beweg dich (draußen)!

Schönes Wetter? Wundervoll! Mach eine kleine Runde im Park oder vor der Tür, Hauptsache du gehst raus. Die Mittagssonne wirkt sowohl im Kopf als auch bei der Laune Wunder. Die Bewegung hilft dir, den Körper in Schwung zu bekommen und dich etwas zu wecken. Außerdem gibt es hier auch eine Menge andere Sinneseindrücke, dein Kopf wird abgelenkt.

Es regnet und windet unglaublich? Nicht schlimm: Auch drinnen kann man sich Bewegen. 15-20min Schreibtisch-Mobility oder vielleicht etwas Yoga? Wenn das nicht so dein Ding ist, kannst du trotzdem in einem anderen Büro jemanden besuchen oder auch einfach nur etwas durch die Flure gehen: Wichtig ist die Bewegung und der Tapetenwechsel. Mach zusätzlich das Fenster eine Zeit auf: Frische Luft hilft auch!

Tipp 3: Power Nap

Einige Glückspilze haben tatsächlich die Chance, ein bisschen die Augen zu zu machen. Am besten ist das natürlich auch nicht direkt über den Unterlagen um auch hier eine räumliche Trennung zu erreichen. Versuche, deinen Power Nap auf eine Zeit von 20-30min zu beschränken. Manchmal reicht es auch, 10 Minuten die Augen zu zu machen. Unser Profi-Tipp; Im Stuhl oder auf dem Sofa zurücklehnen, den Schlüsselbund in die Hand nehmen und die Hand überm Boden hängen lassen. Sobald du richtig einschläfst entspannt sich die Hand: Du lässt den Schlüssel mit einem lauten krachen fallen und wachst wieder auf. Tada! Ein längeres Schläfchen über den Tag ist manchmal auch angebracht, jedoch haben viele Menschen hier das Problem, dann nicht mehr richtig wach zu werden und die nächsten Stunden „groggy“ zu sein. Probier dich aus!

Tipp 4: Trink über den Tag genug

Eine nicht ausreichende Ernährung und vor allem zu wenig Flüssigkeitszufuhr kann auch für Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen sorgen. Achte also darauf, dass du über den Tag genug trinkst: Die Faustformel hier lautet 30-40ml pro Kilogramm Körpergewicht. Mit 70kg Körpergewicht solltest du also ungefähr 2,6l am Tag trinken. Hab eine Flasche oder ein volles Glas immer griffbereit. Wenn du dich hier erst rantastest und die viele Flüssigkeit nicht gewohnt bist, sorgen die ständigen Klogänge auch für zusätzliche Bewegung 😉

Fazit

Mittagstiefe sind völlig normal und natürlich. Je nach Schlafqualität und -quantität der Nacht können sie schlimmer oder angenehmer sein; mit ein paar Tipps lassen sie sich aber ganz gut überbrücken. Ausprobieren macht schlauer!

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