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8 Gründe für Dehydrierung

#53 – 8 Gründe für Dehydrierung

Trinkst du genug? Ja, natürlich? – glauben wir. Die meisten von uns trinken aber zu wenig. Oder trinken genug und fühlen sich trotzdem durstig und dehydriert. Aber was genau bedeutet “dehydriert”? Was passiert dabei und was kann man dagegen tun? Hier sind 8 Gründe für Dehydrierung.

Was ist eine Dehydrierung?

Der menschliche Körper besteht zu 55 % – 78 % aus Wasser. Wird die Untergrenze unterschritten, spricht man von Dehydrierung. In diesem Zustand hat der Körper nicht genug Flüssigkeit, um notwendige Funktionen aufrecht zu erhalten. Dazu gehört die Verdauung, “Schmierstoff” der Gelenke, Speichelproduktion, die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff sowie die Regulation der Körpertemperatur.

Gründe für eine Dehydrierung kann eine zu geringe Aufnahme von Wasser sein – wir trinken also nicht genug – oder der Verlust von Flüssigkeit durch Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall.

Anzeichen, dass du dehydriert bist

Es ist fast egal, welche Beschwerden man hat, meistens wird man gefragt, ob man vielleicht ein Glas Wasser haben möchte. Das ist aber gar keine so beliebige Frage, wie es scheinen mag. Anzeichen, dass du dehydriert bist, können diese sein: Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Trockener Mund, Verdauungsbeschwerden sowie konzentrierter Urin, der dunkel gefärbt ist.

Gründe für Dehydrierung

  1. Du trinkst nicht genug Wasser. Klingt logisch oder? Oftmals trinken wir aber weitaus weniger, als wir denken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 2 – 3 l pro Tag für Erwachsene. Diese eher vage Empfehlung steht im Zusammenhang mit deiner Lebensweise. Ob du trainiert hast, viel geschwitzt oder Obst und Gemüse mit hohem Wasseranteil gegessen hast, wird sich auf deinen Flüssigkeitsbedarf auswirken.
  2. Du hast eine Elektrolytimbalance. Viel Wasser zu trinken, ist natürlich wichtig. Ebenso wichtig ist die Aufnahme von Elektrolyten wie Natrium-, Kalium-, Kalzium- und Magnesiumchlorid. Meist reicht die Menge, die wir über Obst und Gemüse zu uns nehmen. Elektrolyte tragen zur Erhaltung der Nerven- und Muskelfunktion bei, halten den Blutfluss und die Gehirnfunktion stabil
  3. Du trinkst zu viel Wasser auf einmal. Trinkst du zu große Mengen Flüssigkeit auf einmal, kannst du deinen Körper damit überfordern. Dein Körper wird überschüssiges Wasser in diesem Fall schnell wieder ausscheiden und wichtige Elektrolyte gleich mit raus spülen. Du solltest stattdessen darauf achten, über den Tag verteilt genug Wasser zu dir zu nehmen.
  4. Du schwitzt viel. Vielleicht hast du lange trainiert oder dich an einem heißen Ort aufgehalten. Gerade beim Schwitzen verlierst du nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Elektrolyte. In diesem Fall solltest du den Wasserverlust unbedingt durch Mineralwasser ausgleichen, um einer Dehydrierung vorzubeugen.
  5. Du trinkst Kaffee oder Limo. Klar, ein Milchkaffee oder eine zuckrige Limo schmecken gut, aber hydrieren werden diese Getränke nicht wirklich. Im Gegenteil. Kaffee, koffeinhaltige Limonaden und Alkohol können harntreibend wirken und damit den Flüssigkeitsverlust sogar noch erhöhen. Keine Sorge, es spricht nichts gegen eine oder zwei Tassen Kaffee am Tag. Es sollte nur nicht das einzige Getränk des Tages sein.
  6. Du bist krank. Erinnerst du dich an die oben genannten Gründe für eine Dehydrierung wie Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall? 
  7. Du nimmst Medikamente. Manche Medikamente können dem Körper Wasser entziehen. Schau am besten mal in die Verpackungsbeilage und sprich mit dem verschreibenden Arzt.
  8. Du hast Diabetes. Wenn du häufig zur Toilette musst und immer durstig bist, können das erste Anzeichen für Diabetes sein. Durch den Drang zum Wasserlassen versucht dein Körper den Zucker loszuwerden. Sprich in diesem Fall am besten mit deinem Hausarzt.

Was kannst du tun?

  • Tracke deine Flüssigkeitsaufnahme. Du hast das Gefühl, du trinkst genug? Nun, es ist eben ein Gefühl. Mach dir mal ein paar Tage die Mühe und verfolge wie viel du wirklich trinkst.
  • Stell dir Erinnerungen. Wir wissen jetzt, dass wir nicht gleich morgens 1 l Wasser trinken sollten und dann sehr lange nichts mehr. Lass dich also von deinem Wecker oder einer App erinnern, regelmäßig zu trinken.
  • Trinke ein Glas Wasser vor den Mahlzeiten. So trinkst du ziemlich automatisch drei bis vier Gläser Wasser mehr am Tag. Ein positiver Zusatzeffekt: manchmal deuten wir Durst als Hunger. 
  • Füge Geschmack hinzu. Wasser ist dir zu langweilig? Versuche mal infused Water und füge deinem Wasser Obst oder Minze hinzu. Im Internet gibt es zahlreiche Rezepte zur Inspiration.
  • Iss Nahrungsmittel mit hohem Wasseranteil. Stärkearmes Obst und Gemüse mit hohem Wasseranteil zahlt sich positiv auf deine Wasserbilanz aus.
  • Vergiss die Elektrolyte nicht. Oben haben wir gelernt: wer viel schwitzt, verliert nicht nur Wasser, sondern eben auch wichtige Elektrolyte.

Keine Sorge. Wenn du mal einen Tag nicht auf deine 2 oder 3 l Wasser gekommen bist, wird sich das nicht automatisch negativ auf deine Gesundheit auswirken. Es spielen immer eine Menge Faktoren eine Rolle. Trotzdem kannst du dein Wohlbefinden steigern, wenn du auf eine ausreichende Aufnahme an Wasser und Elektrolyten achtest.

Disclaimer: wir sind keine Ärzt:innen oder Expert:innen. Dieser Artikel entstand auf Basis unserer Erfahrungswerte und Recherchen. Solltest du dir Sorgen über deinen Flüssigkeitshaushalt machen, wende dich bitte an deine:n Arzt:Ärztin.

Quelle: https://health.clevelandclinic.org/why-am-i-dehydrated/


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Sonja Schroeder

Über die Autorin: Sonja ist seit 2019 Member bei CrossFit Sennestadt. Sie arbeitet als Marketing und Communications Managerin und ist außerdem gern Karla Kolumna für Sport- und Fitness-Themen.

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